Ausrüstungsliste MYAU

Zuletzt bearbeitet am 05.10.2018

Diese Ausrüstungsliste ist nicht nur interessant für Teilnehmer des Montane Yukon Arctic Ultra (MYAU). Auch für andere Läufe im Winter und das Thema Laufen in der Kälte allgemein, findest du hier interessante Ausrüstung und Tipps. Wir freuen uns natürlich auf Input! Für Anregungen, Produktfeedback, oder Kritik bitte einfach ein Email an info@racelite.de schicken.

Wir vergeben in der letzten Spalte 6 Sterne, wenn wir das Produkt selbst schon getestet haben und es zu 100% empfehlen können, oder wir von Kunden entsprechendes Feedback bekommen haben. Gibt es das Produkt bei Racelite.de zu kaufen, dann führt dich ein Klick auf die Produktbezeichnung direkt zum Artikel mit entsprechend detaillierter Beschreibung. Ich bitte um Entschuldigung, wenn ein Link nicht funktioniert oder eine Preisangabe falsch ist. Jede Saison ändern sich Artikel und es ist manchmal schwer, Schritt zu halten.

Ausrüstungsliste Montane Yukon Arctic Ultra

Bekleidung - 1. Schicht

Kwark Thermo Pro  Light Tight
  • Polartec® Powerstretch® midweight 
  • sehr bequem, hochelastisch (4-Way-Stretch), eng anliegend, Flachnähte 
  • transportiert Feuchtigkeit sofort weg von der Haut
68 g (Größe M)  € 64,95  ******
Kwark Thermo Pro Light Shirt
  • analog Tights
  • kein Reissverschluss
  • verlängerter Rücken 
220 g (Größe M)  € 74,95  ****** 
Montane Primino 140 Zip Neck
  • Mischung aus 50% Merino, 25% Primaloft und 25% normaler Polyester-Faser
  • dünn, warm, robust und geruchshemmend
  • dazu gibt es eine Long Johns und es gibt die Produkte auch in 220er Materialstärke - auch für Damen
170 g (Größe M)

Angebot:

€ 74,95

******
Woolpower Crewneck 200
  • Klassiker aus Schweden 
  • Mischung aus Polyamid und Merinowolle 
  • schnörkelloses Design 
  • natürlich geruchshemmend 
  • besonders gut: der verlängerte Rücken 
  • gibt es auch in einer Variante mit hohem Kragen und RV
202 g (Größe M) € 84,90 ******
Woolpower Long Johns 200
  • Stoffzusammensetzung und Vorteile analog Crewneck 200 (kann auch mit Eingriff bestellt werden)
178 g (Größe M)  € 79,95  

Tipps zur 1. Schicht:

Natürlich gibt es viele Produkte, die als 1. Schicht eingesetzt werden können. Eine 1. Schicht muss sehr bequem sein und alle Bewegungen gut mitmachen. Man sollte in der extremen Kälte versuchen, nicht zu schwitzen. Da es manchmal doch vorkommt, muss der Stoff die Feuchtigkeit optimal von der Haut weg transportieren und schnell trocknen. Es gibt sehr dünne 1. Schichten und die eher dicke Variante. Das ist natürlich Geschmacksache. Der Vorteil von Produkten, wie den Thermo Pro Lite Teilen von Kwark, ist, daß man diese auch als einzige Schicht tragen kann. Es ist keine Unterwäsche im klassischen Sinn.

Zudem gibt es tolle Winter-Lauftights. Die kommen natürlich auch als erste Schicht infrage. Aber vorsicht bei eisigen Winden. Man spürt die Kälte zwar an den Beinen nicht so sehr, aber wenn man nur eine Lauftight trägt und diese ist nicht winddicht, kann man sich hier schnell Erfrierungen holen.

Andere Punkte sind: Hat das Oberteil einen Reissverschluss? Wenn ja, berührt dieser die Haut (sollte vermieden werden)? Funktioniert die 1. Schicht optimal in Kombination mit meinen anderen Schichten? Interessant sind  Produkte aus/mit Merinowolle. Merinowolle wärmt in feuchtem Zustand noch gut und ist auf natürliche Weise geruchshemmend.

Bekleidung - 2. Schicht

Montane Power Up Pull-On
  • sehr atmungsaktives POLARTEC® Power Grid®
  • super bequem
342 g (Größe M)

Angebot:

€ 79,95

 
Montane Power Up Pro Tight
  • POLARTEC® Power Stretch® Pro™
  • Eigenschaften analog Montane Power Up Pull-On
252 g (Größe M) € 89,95  
Montane Wolf Hoodie
  • hoch funktionelles POLARTEC® Thermal Pro® und POLARTEC® Power Grid® (unter den Armen)
  • sehr gutes Verhältnis von Gewicht zu Wärmeleistung 
  • top Tragekomfort
  • gibt es auch als Damenversion
426 g (Größe M) € 159,95  
Montane Fireball Verso Pull-On
  • Pertex® Quantum (außen) und HYPERVENT (innen)
  • kann je nach Bedarf (Wärme versus Atmungsaktivität) gewendet werden
  • PrimaLoft® SILVER Active 40 g (Füllung)
  • unschlagbares Verhältnis von Gewicht zu Wärmeleistung
  • kleines Packmaß
  • trocknet schnell
  • gibt es auch als Jacken-Version (Fireball Jacke, Prism Jacke und Blaze Jacke)
 245 g (Größe M) € 154,95 ******
Montane Alpine Equaliser Jacke
  • außen winddicht und genial in Sachen Schweißabtransport
456 g (Größe M) € 199,95  
Montane Hydrogen Extreme Smock
  • außen winddicht und sehr atmungsaktiv
  • top für die nicht ganz so extremen Temperaturen
  • optimale Belüftungsmöglichkeiten
  • viel Stauraum
496 g (Größe M) € 219,95  
Montane Extreme Smock
  • PERTEX® (außen), POLARDRI® Mini-Rip (Verstärkungen), DRYAKTIV 3000® (innen) 
  • 3 Schichten in 1 
  • DER Winter-Expeditions-Smock schlechthin
  • sehr robust
  • viele interessante Details 
  • gibt es auch als Jacken-Version
1.050 g (Größe M)  € 189,95  ****** 
Montane Flux Jacke  
  • Jacke mit Primaloft®-Füllung 
  • Vorteile analog Fireball Smock, nur mehr Füllung und daher wärmer
 
594 g (Größe M) € 179,95 ****** 

Tipps zur 2. Schicht

Auch hier gibt es wieder zahlreiche Möglichkeiten. Es fängt an mit eher dünnen und eng anliegenden Produkten und geht bis zu dickeren Jacken und Hosen. Hauptaugenmerk liegt bei der zweiten Schicht auf Isolierung bzw. Wärme. Winddichtigkeit spielt noch keine so große Rolle. Aber es gibt Outdoor-Bekleidung, die beides leisten kann. Atmungsaktivität ist ebenfalls immer noch wichtig, da die zweite Schicht unter der nächsten optimal funktionieren muss. Immer beliebter werden, aufgrund der oben aufgeführten Vorteile, Jacken mit Primaloft®-Füllung. 

Sehr spannend ist das Isoliermaterial POLARTEC® Alpha®, das Montane in den Jacken Fusion Alpha, Hydrogen Direct, Halogen Alpha und im Hydrogen Extreme Smock verarbeitet. Dieses Material atmet besser als PrimaLoft®-Füllungen. Hält dadurch aber auch weniger Körperwärme zurück und ist in der Regel teurer.

Dünne Daunenjacken kommen ebenfalls als 2. Schicht infrage. Bei diesen Jacken ist natürlich das Gewicht und die damit verbundenen Wärmeleistung unschlagbar. Dazu kommt ein extrem geringes Packmaß. Aber Vorsicht: Bist du mit einer Daunenjacke unterwegs, darfst du auf keinen Fall schwitzen. Denn nasse Daune verliert rapide an Wärmewirkung und wird bei abkühlenden Temperaturen zum Eispanzer. 

Bekleidung - 3. Schicht

Montane Minimus Jacke
  • wind- und wasserdichte Jacke
  • besonders leicht und klein im Packmaß
  • gibt es auch als Damenvariante
  • noch leichter wäre die Minimus 777 (140 g)
220 g (Größe M)

Angebot:

€ 179,95

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Montane Minimus Hose
  • wind- und wasserdichte Überhose
  • etwas weniger atmungsaktiv als die Jacke, dafür erstaunlich robust
  • Achtung: RV unten am Beinabschluss ist relativ kurz; bei manchen Schuhen/große Schuhgrößen kann man die Hose evtl. nicht mit den Schuhen an- und ausziehen
125 g (Größe M) € 134,95  
Montane Sabretooth Jacke
  • aus dem hervorragenden POLARTEC® Power Shield®; sehr wetterfest, winddicht und trotzdem atmungsaktiv
745 g (Größe M)

Angebot:

€ 199,95

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Tipps zur 3. Schicht

Die dritte Schicht muss Schutz für die härtesten Bedingungen geben bzw. wenn es sehr windig ist und evtl. schneit - während du dich noch vorwärts bewegst, d.h. der Körper durch die Bewegung Wärme generiert. 

Das Hauptaugenmerk liegt auf der Winddichtigkeit der Textilien - denn Regen ist nicht zu erwarten und für Schnee reichen oft schon die isolierten Jacken, oder Softshell-Jacken. Eine Regenjacke oder -hose ist also nicht unbedingt notwendig, allerdings im Sinne eines möglichst flexiblen Zwiebel-Prinzips durchaus sinnvoll.  

Die Schicht sollte möglichst atmungsaktiv sein. Nimmt man weniger atmungsaktive Produkte, sollte man diese belüften können, ohne sie ausziehen zu müssen - z.B. über lange Reissverschlüsse an den Beinen, Unterarm-RV. 

Die einzelnen Schichten müssen miteinander funktionieren. Deshalb hängt die Wahl bei der dritten Schicht u.a. davon ab, welches die ersten beiden Schichten sind. Natürlich kann die dritte Schicht, abhängig von den Bedingungen, auch einmal als zweite Schicht zum Einsatz kommen. 

WICHTIG: Wer zum ersten Mal in die Arktis reist, sollte nichts riskieren. Im Zweifel lieber die schwerere Variante und noch eine Schicht zusätzlich.

AUSSERDEM: Egal, wie viele Schichten man gerade an hat, wenn es irgendwie geht, sollte man unbedingt vermeiden, zu schwitzen. Das gilt besonders dann, wenn man in der Pulka keine trockenen Reserve-Klamotten hat!

Bekleidung - Extra Isolierung

Montane Prism Hose
  • warme Überhose mit winddichtem PERTEX® Microlight Rip-stop und PRIMALOFT® Sport Eco 40 g Füllung
  • kleines Packmaß und geringes Gewicht 
302 g (Größe M) € 149,95 ******
Montane Deep Cold Down Jacke
  • absolut expeditionstaugliche Daunenjacke mit vielen tollen Details
  • 400 g (Größe M) hochwertige, wasserabweisende und zertifizierte Daunenfüllung 
1.165 g (Größe M) 

Angebot:

€ 329,95

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Tipps zur extra Isolierung

Die extra Isolierung kommt dann ins Spiel, wenn du Pausen machst, d.h. beim Biwakieren, Schneeschmelzen, Kochen, bei Reparaturarbeiten an der Pulka und im Notfall bzw. wenn die Temperaturen in die Extrembereiche gehen. Während nämlich die anderen Schichten beim Gehen/Laufen ausreichen, wird es bei einem "Stillstand" sehr schnell kalt. Dabei darf man nicht den Effekt vergessen, den Erschöpfung mit sich bringt. Während man kurz nach dem Start noch sehr fit und widerstandsfähig ist, kann sich der Körper nach enormen Anstrengungen nicht mehr so gut gegen die Kälte wehren. 

Der mögliche Notfall ist nicht zu unterschätzen. Man kann zwar ein Rennen so planen, dass man die Kälte "vermeidet", aber sollte ein Notfall eintreten, hilft die ganze Planung nichts. Und dieser Notfall kann auch eine andere Person betreffen! Du bist dann vielleicht gezwungen, anzuhalten und zu helfen.

Die Wichtigkeit, hier vernünftige Kleidung zu haben, nimmt mit der ausgewählten Streckenlänge zu! Denn bei den 100 Meilen sind die Teilnehmer und Helfer auf Schneemobilen noch recht nah beeinander. Bei den 300 und 430 Meilen ist man unter Umständen sehr lange auf sich alleine gestellt.

Bekleidung - Handschuhe

Mountain Equipment Fitzroy Mitt
  • 2 Handschuhe in einem - Mittlerer Fäustling und sehr warmer Außenfäustling
  • Gewappnet für alle Bedingungen
375 g (Größe M) € 119,95 ******
Mountain Equipment Redline Mitt
  • der wärmste Fäustling im Sortiment von Mountain Equipment
  • sehr guter Material-Mix (Daune und Primaloft®)
320 g (Größe M)  € 159,95 ******
Montane Extreme Fäustlinge
  • das gleiche Prinzip, wie bei der "Extreme"-Bekleidung: viel Wärme, toller Feuchtigkeitstransport, fairer Preis
  • gibt es auch als Fingerhandschuh
115 g (Größe M) € 54,95 ******
Montane Prism Handschuhe
  • genial leichter Notfall-Handschuh
  • kann auch sehr gut in einem Zwiebel-Prinzip eingesetzt werden
  • auch als Damenvariante erhätlich; und als Fäustling, oder Handschuh/Fäustling mit Innenhand-Verstärkung (Super Prism)
59 g (Größe M) € 54,95 ******
Montane Power Dry Handschuh 21 g (Größe M) € 29,95 ******

Tipps zu Handschuhen

Um bei extremer Kälte überleben zu können, braucht man funktionsfähige Finger. Dies gilt wieder insbesondere für Notfälle. Muss man ein Feuer machen und startet dieses Unterfangen schon mit halb erfrorenen Fingern, stehen die Chancen schlecht. 

Lieber zu viele Handschuhe als zu wenige! 

Auch bei guten Fäustlingen kann es einen in den Fingern frieren. Hier kann man mit chemischen Heat Pads nachhelfen. Aber Vorsicht: manche dieser Pads entwickeln viel Hitze und können Stoffe beschädigen. 

Du musst immer wissen, wo die Handschuhe sind. Bei extremen Temperaturen solltest du die dicken Fäustlinge mit einer Schnur an der Kleidung sichern! Nach einem Biwak oder sonstiger Pause immer überprüfen, ob die Handschuhe wieder mit dabei sind. 

Wenn du biwakierst und es ist sehr kalt, nimm die Handschuhe mit in den Schlafsack.

Bekleidung - Gamaschen

Sea to Summit eVent® Alpine Gaiters
  • wasser- und winddichte Gamasche mit sehr atmungsaktiver eVent® Membrane
272 g / Paar (Größe M) 

Angebot:

€ 34,95

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Montane Tornado Gamaschen
  • atmungsaktive und sehr leichte Gamaschen
158 g

€ 44,95

 

Tipps zu Gamaschen

Gamaschen sind kein Muss, aber eine sinnvolle Ergänzung. Sehr oft wird der Schnee hart genug sein, so dass man nicht riskiert, dass Schnee von oben in den Schuh kommt. Jedoch gibt es immer Situationen, in denen das vorkommen kann. Zum Beispiel beim Biwakieren abseits der Trails oder bei Schneeverwehungen. 

Außerdem bieten die Gamaschen zusätzliche Isolierung bei extrem kalten Bedingungen. 

Einen gewissen Grad an Atmungsaktivität sollten die Gamaschen haben. Und das Gewicht sollte sich in Grenzen halten. Unbedingt vorher testen, ob die Gamaschen auch am Laufschuh funktionieren und diesen weit genug abedecken. Denn in der Regel sind Gamaschen ja eher für Wander- und Bergstiefel gemacht. Es kann sein, dass die oben empfohlenen (alpinen) Gamaschen nicht auf einen Trail Schuh passen.

Bekleidung Kopf/Hals

Montane Featherlite Mountain Cap
  • winddicht, genial leicht, winziges Packmaß und Dank Primaloft-Füllung trotzdem erstaunlich warm
42 g

€ 34,95 

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Montane Plume Mountain Cap
  • winddichte und stark wasserabweisende Daunen-Mütze
40 g € 34,95 ******
Montane Yukon Beanie
  • wenn es nicht ganz so kalt ist und kein Wind geht
  • sehr atmungsaktiv
 
27 g (Universalgröße)  € 29,95  ******
Montane Punk Balaclava
  • durchdachte Kombination von 3 hochwertigen Stoffen 
55 g (Universalgröße) 

Angebot:

€ 24,95 

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extremities Guide Face Mask
  • wenn ein Balaclava noch zu viel wäre, aber Hals und Nacken etwas extra Wärme vertragen können
38 g (Universalgröße)  € 24,95  ****** 

Tipps zu Kopf/Hals

WAS NOCH FEHLT: Sonnenbrille und Skibrille - Letztere kommt bei den ganz extremen Bedingungen zum Einsatz - wenn keine Haut Kälte und Wind ausgesetzt werden darf. 

Der Kopf ist sehr wichtig für das Wärme-Management des Körpers. Deshalb musst du auch bei dieser Ausrüstung aufpassen, dass du nichts verlierst. 

Du brauchst eine Lösung für die ganz extremen Bedingungen, wenn keine Haut Wind und Kälte ausgesetzt sein darf. Problematisch ist hier meist der Bereich um den Mund. Verdeckt Stoff den Mund, wird dieser Bereich vereisen. Manche Masken haben Luftlöcher. Wenn keine Löcher vorhanden sind, musst du evtl. selber welche machen. Ansonsten hilf nur, regelmäßig das Eis zu entfernen und Ersatz dabei zu haben.

Achtung Brillenträger! Überleg dir gut, wie es funktionieren muss, damit die Brille nicht beschlägt. Tages-Kontaktlinsen sind unter Umständen die einfachste Lösung. 

Problemzonen im Gesicht sind ansonsten Nase und Wangen. Hier kommen Erfrierungen meist zuerst. Mit Frost Tape kann man vorsorgen. Sieht zwar seltsam aus, funktioniert jedoch sehr gut.

Bekleidung - Socken

injinji® Performance Liner Crew
  • atmungsaktive, sehr dünne Kontaktsocke
  • einzelne Zehenboxen vermindern Reibung und damit Blasen und Scheuerstellen
  € 12,95 ****** 
Woolpower Socks 200
  • Socke mit Merinowolle - warm und natürlich geruchshemmend
  • gibt es auch noch wärmer, in der 400er Variante
 
  € 17,95 ****** 
Compressport Pro Racing Socks Winter Trail V2.1
  • technisch sehr durchdachte Winter-Laufsocke 
  € 28,95  
SealSkinz Thick Mid Length
  • dicke, wasserdichte, atmungsaktive Socke (innen Merino)
  • Achtung: die Atmungsaktivität ist natürlich eingeschränkt. Außerdem ist die Socke dicker als herkömmliche Laufsocken. Also unbedingt vorher testen
  • es gibt diese Socke auch noch in einer mittleren Stärke und eine dünnen Variante
  • als spannende Alternative haben wir noch die wasserdichten Socken von Dexshell im Programm
170 g/Paar (Größe 43-46) € 49,95  ****** 

Tipps zu Socken

Egal, für welche Lösung du dich entscheidest, teste diese möglichst umfassend. 

In der Bewegung generiert der Körper für die Füße ziemlich viel Wärme. Problematisch sind jedoch die Pausen. Deshalb sind normale und dünne Laufsocken nicht die beste Lösung. 

Die wasserdichten SealSkinz sind natürlich kein Muss. Diese sind jedoch mittlerweile soweit entwickelt, dass Passform und Atmungsaktivität gut sind. Letztere ist trotzdem nicht mit herkömmlichen Funktionssocken vergleichbar. 
Ich habe selbst oft die SealSkinz und dann noch Gore-Tex Schuhe im Einsatz. Eigentlich ist das zuviel des Guten. Aber das kann man nur durch Testen (siehe Punkt 1) für sich herausfinden. 

Denk daran, dass die Schuhe sehr wahrscheinlich mindestens eine Größe größer sein müssen. Manche nehme auch zwei Größen größer. Je mehr/dicker die Socken, desto größer der Platzbedarf.

Erste Hilfe

Lifesystems Light & Dry Micro First Aid Kit
  • umfangreiches Erste Hilfe Set
135 g  € 19,95  
Spenco Blister Kit
  • zur Prävention und Behandlung von Blasen
20 g € 14,95 ******
ACME Pfeife Tornado 2000
  • die wahrscheinlich lauteste Pfeife der Welt
10 g € 5,50  

Tipps zur Ersten Hilfe

Die wichtigsten Bestandteile des Erste Hilfe Sets kann man sich natürlich auch einzeln kaufen. Das lohnt sich besonders dann, wenn man noch ein altes Set daheim hat und nur einzelne Teile fehlen. 

In einem kompletten Set, wie oberhalb, sind sicher Dinge enthalten, die überflüssig sind, oder vielleicht bei extremer Kälte Probleme bereiten, oder evtl. nicht funktionieren bzw. Spröde werden (z.B. Flüssigkeiten oder Cremes). Im Zweifel einfach einen Arzt oder Apotheker fragen. 

Besonders häufig treten beim MYAU Blasen auf. Man sollte natürlich versuchen, dieses Problem erst gar nicht entstehen zu lassen. Also, frühzeitig agieren und beim Schuhwerk keine kurzfristigen Experimente machen - vor allem nicht über die 300 und 430 Meilen. 

Im Gegensatz zu anderen Rennen ist die medizinische Betreuung beim MYAU nicht sehr ausgeprägt - d.h. es gibt kein Team von Helfern, das sich auch noch um die kleinsten Wehwehchen kümmert. Du musst also damit rechnen, kleinere Probleme (und dazu gehören Blasen) wirklich selbst behandeln zu müssen - das gilt vor allem auf den Strecken zwischen den Checkpoints. 

Zur Sicherheit sollte das Erste Hilfe Set noch einmal in einen wasserdichten Beutel verpackt werden. 

Erste Hilfe kann auch bedeuten, sehr schnell ein Holzfeuer machen zu müssen. Packe verschiedene Hilfsmittel dafür an verschiedene Orte, z.B. Streichhölzer ins Erste Hilfe Set, Sturmfeuerzeug immer am Körper (Achtung: darf nicht nass werden und sollte nie in den Schnee fallen), Extra-Packung Streichhölzer zum Kocher, etc. Ein Feuerbeschleuniger sollte immer dabei sein. Das kann das Kocherbenzin sein oder eine spezielle Feuerpaste.

Hautschutz

Bodyglide Hautschutzstick
  • praktischer Schutz für beanspruchte Hautstellen (bequem aufzutragen - wie ein Deostick (aber funktioniert natürlich nur, wenn nicht gefroren ...)
69 g € 15,95 ******
mawaii Winter Care Gesichtscreme SPF 30
 
  • speziell für Outdoor-Aktivitäten entwickelt
  • schützt vor Wind, Kälte, Sonne und Austrocknung 
95 g € 17,95   
mawaii Winter Care Lippencreme SPF 20
  • in der Kälte leiden die Lippen. Ein Lipstick hilft
15 g € 5,95   
Care PLUS® Fusspuder
  • Puder zur Prävention von Blasen
66 g € 6,95  

Tipps zum Hautschutz

Mit der richtigen Kleidung hat man natürlich schon sehr viel für den Hautschutz getan. Doch wie bei anderen Ultras, gibt es auch beim MYAU das Problem, dass die Haut an einigen Stellen leidet. Egal welches Mittel man nimmt (jeder hat ja so sein Geheimrezept), es ist gut, wenn man sich zu helfen weiß. 

Sonne und Kälte sind ein zusätzliches Problem für die Haut. Cremes können helfen. Allerdings kann es sein, dass man diese erst einmal auftauen muss, bevor man sie verwenden kann. Bei Bedarf daher evtl. am Körper tragen.

Kochen

Primus OmniLite Ti
  • sehr leichter Multi-Brennstoff Kocher
  • der Liebling der MYAU Athleten
239 g € 239,95 ******
Evernew Ti Spirituskocher
  • hervorragender und besonders leichter Spirituskocher (ohne Zubehör)
  • Spiritus ist die sicherste Variante, da einfach in der Handhabung und keine Defekte zu erwarten sind
  • es gibt auch toll Komplett-Sets von Trangia
  • Spirituskocher sind in den Regeln des MYAU allerdings nur als Back-up zugelassen
34 g  € 59,95  
Primus Brennstoffflaschen
  • erhältlich in 4 verschiedenen Größen

0,35 l = 92 g

0,6 ml = 144 g

1 l = 213 g

1,5 l = 279 g 

ab € 15,95   
Evernew Ultralight Titanium Topf 900
  • 0,9 Liter Volumen
  • hervorragend verarbeitet
  • gibt es auch größer, mit 1,3 Liter Volumen
115 g € 59,95  
Evernew Ultralight Titanium doppelwandige Tasse
  • doppelwandig und hält dadurch Getränke länger warm
97 g € 54,95  
Sea to Summit Alpha Light Langer Löffel
  • extra lang für das Essen aus den Tüten mit Expeditionsnahrung
12 g € 7,95 ******

Tipps zum Kochen

Die einen versuchen den Kochereinsatz zu vermeiden und die anderen zelebrieren ihre Pausen regelrecht. Doch auch wer nicht plant, den Kocher zu nutzen, braucht diesen evtl. für den Notfall. Gaskocher mit normalem Gas sind in der Kälte des Yukons NICHT zu empfehlen. Evtl. ist das Primus Winter Gas eine Möglichkeit. Das hängt stark von den zu erwartenden Temperaturen ab. Denn ist es kälter als - 22 Grad C funktioniert auch dieses Gas nicht mehr.

Wer zum ersten Mal einen Flüssigbrennstoffkocher nutzt, sollte sich unbedingt mit dem Gerät vertraut machen. Also, schon daheim üben! Dabei auch einmal versuchen, die Finger mit Absicht kalt werden zu lassen und dann den Kocher bedienen. Im Idealfall bist du in der Lage, den Kocher mit dünnen Handschuhen zum Laufen zu bringen. 

Was den Transport von Kochern im Gepäck betrifft, ist es schwer eine eindeutige Antwort zu bekommen. In der Regel ist es kein Problem. Der Kocher und die Brennstoffflaschen müssen jedoch tip top gereinigt sein. Nicht im Handgepäck mitnehmen! Du kannst dir aber auch Ärger beim Transport sparen und einen Primus Kocher vor Ort mieten (unbedingt vorher reservieren).

Was das Zubehör für das Kochen betrifft, kann man natürlich Geld sparen. Es muss nicht unbedingt immer Titan sein. Auch gutes Plastikbesteck wiegt nicht viel und ein Alu-Topf geht genauso. 

Du solltet wissen, wie man den Kocher bei Bedarf zerlegt und wartet. Ein entsprechendes Reparatur- und Wartungsset sollte dazu nicht fehlen.

Pulka

Snowsled Pulka Ice Blue
  • Plastikpulka, die speziell für Touren entwickelt wurde 
  • ausreichend stabil, leicht und preisgünstig
2,2 kg € 99,95 ******
Snowsled Pulka-Zuggürtel
  • spezieller Pulka-Zuggurt. Gut gepolstert und praktisch 
  • auch ohne Schulterriemen erhältlich (wenn das Gewicht der Pulka mit Ladung sehr niedrig ist) 
485 g (Größe L) € 159,95 ****** 
Snowsled Zuggestänge
  • vielfach bewährt
  • bringt die notwendige Stabilität
  • leicht und klein im Packmaß
1,8 kg  € 184,95  ******
Snowsled Pulkatasche
  • unten wasserdicht und oben robust
  • mit leichtgängigem RV
  • sinnvoll für die optimale Orga in der Pulka
1 kg € 139,95  ******
Snowsled Pack-/Befestigungsriemen
  •  wichtig für die Sicherung der Ladung
285 g € 29,95  ******
Snowsled Bodeneinsatz
  • der Bodeneinsatz sorgt für Stabilität 
  • zudem schont er den Boden der Pulka und er kann als Unterlage für den Kocher benutzt werden
  • wichtig für alle Teilnehmer, die etwas mehr Gewicht dabei haben
1,6 kg € 39,95  

Tipps zur Pulka

Die Pulka ist ein sehr wichtiger Teil der Ausrüstung. Wer Geld sparen möchte, kann die Plastikpulka kaufen und das Zuggestänge selbst basteln (man braucht nur ein paar Schrauben, Muttern, Seil, Elektro-Rohre, und Karabiner). Man sollte den Eigenbau allerdings gut testen, denn sonst könnte es beim Rennen böse Überraschungen geben. Besonders bergab und mit voller Ladung muss das Gestänge immer noch gut funktionieren, d.h. darf den Athleten nicht seitwärts überholen oder gar brechen. 

Es gibt immer wieder einige Teilnehmer, die statt einem Gestänge lieber ein Seil verwenden. Zunächst möchte man meinen, dass das im teilweise hügeligen Gelände nicht wirklich sinnvoll ist. Und es gibt auch Athleten, die danach sagen, ein Gestänge wäre besser gewesen. Es gibt jedoch viele "Seil-Freunde", die mit ihrem Set-up sehr zufrieden waren. Man muss es einfach ausprobieren.

Auch andere Plastik-Schlitten als der Ice Blue können funktionieren. Wichtig ist nur eine gewisse Stabilität und ein guter Boden. 

Es gibt Teilnehmer, die Teflon-Schienen am Boden befestigen. Das hilft bei der Spurtreue und gibt zusätzlich noch Bodenschutz.

Zum gekauften Gurt gibt es ebenfalls Alternativen, z.B. einen Klettergurt oder den Hüftgurt eines Rucksacks. Allerdings muss klar sein, dass Alternativen oft Kompromisse in Sachen Komfort und Funktionalität bedeuten.

Man sollte immer auf evtl. erforderliche Reparaturen vorbereitet sein, z.B. Löcher in der Pulka, gebrochenes Gestänge, etc. Also sollten Ersatzteile und Werkzeug dabei sein. 

Zur Pulkatasche gibt es ebenfalls Alternativen. Viele Teilnehmer verwenden große Sporttaschen. Allerdings sollte der Reissverschluss dieser Taschen gross sein. Ansonsten wird es bei Kälte problematisch. Zudem sollte die Tasche nicht zu viel wiegen und Feuchtigkeit aushalten (im Schlittenboden sammelt sich nämlich immer etwas Schnee). 

Achte darauf, die Ladung in deiner Pulka gut organisiert zu haben. Es ist sehr frustrierend, wenn man bei extrem kalten Temperaturen mehrere Minuten nach Ausrüstung suchen muss.

Die Pulka sollte nicht zu hoch beladen werden und die schweren Sachen müssen nach unten. Ansonsten kann es sein, dass der Schlitten ständig umkippt. Wer nicht die Snowsled Pack-/Befestigungsriemen kauft, muss irgendetwas zur Befestigung der Ladung basteln, z.B. mit Expandas.

Teilnehmer beim Montane Yukon Arctic Ultra können Pulkas und Zubehör mieten. Das spart Geld und Transportaufwand, wenn man ohnehin nicht vorhatte, daheim eine Pulka zu kaufen und diese ausgiebig zu testen. 

Schlafsystem

Carinthia D1200X

Racelite.de Top Tipp

  • sehr innovativ
  • perfektes Verhältnis von Wärme/Gewicht
  • kann beim MYAU auch geliehen werden
1.900 g (Größe M) € 1.149,00 ******
Exped DownMat XP 9
  • DIE Matte für Expeditionen in die Kälte
  • R-Wert von 8,0 (Temperatur-Rating bis - 38° Celsius)
  • etwas weniger warm, aber dafür mit einem sehr innovativen System: Exped DownMat TT 9
895 g (Größe M) € 219,95  
Exped VBL Liner Bag UL
  • eine Dampfsperre, die die Feuchtigkeit von den Daunen des Schlafsacks fernhält
155 g € 69,95  
Exped Bivybag VentAir/PU
  • atumungsaktiver und leichter Biwaksack
600 g € 249,95  

Tipps zum Schlafsystem

Auch ein Zelt kommt für ein Schlafsystem infrage. Nachteil ist hierbei evtl. mehr Gewicht und Packmaß. Problematischer kann der Aufwand beim Aufstellen sein - insbesondere, wenn es extrem kalt ist. Außerdem können Zeltstangen bei großer Kälte brechen. Man sollte also nur ein Zelt nehmen, das mit den extremen Bedingungen klar kommt.

Beim Schlafsack ist Daune natürlich in Sachen Gewicht und Packmaß viel besser als synthetische Fasern. Doch der Preis ist entsprechend höher. Es kommt bei der Entscheidung Synthetik vs. Daune also u.a. auf den Geldbeutel an. Außerdem ist die Frage interessant, was man mit dem Schlafsack noch so vorhat. In der trockenen Kälte hält sich die Daune sehr gut. Wenn man mit dem Schlafsack später einmal in nassere Gegenden reist, ist die synthetische Faser besser. 

Wenn du dir einen Schlafsack von Freunden oder Bekannten leihst, versichere dich, dass dieser wirklich noch gut isoliert. Eine schlechte Lagerung kann die Wärmewirkung eines Schlafsacks enorm beeinträchtigen. 

Bei der Extremtemperatur ist zu bedenken, dass man hier schon eine Unterkühlung riskiert. Wer also kälteempfindlich ist, sollte dies beim Schlafsackkauf entsprechend berücksichtigen. 

Mit einem VBL oder einem anderen Liner kann man natürlich die Wärmeleistung eines Schlafsystems erhöhen. Außerdem kann man - wenn der Schlafsack ausreichend groß ist - die Daunenjacke und sonstige warme Kleidung im Schlafsack anziehen. 

Wichtig ist eine sehr gute Winter-Isomatte. Denn viel Kälte kommt vom Boden. Mit Zweigen, sofern vorhanden, unter der Isomatte, kann man zusätzlich für Isolierung sorgen. 

Man kann natürlich ein Zelt mitnehmen. Allerdings wiegt das mehr und ist in einer Notsituation eher umständlich bzw. bei - 40 Grad und mit Handschuhen nicht einfach aufzustellen. 

Schuhe

inov-8 roclite 282 GTX
  • leichter Trail Schuh mit gutem Profil und Gore-Tex Membrane
  • schön breiter Leisten, der Platz für dickere Socken und anschwellende Füße bietet
282 g (Größe 42)

Angebot:

€ 129,95

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Tipps zu Schuhen

Athleten haben schon die verschiedensten Schuhe für den MYAU verwendet. Trail Running Schuhe mit einer Membrane dürften dabei überwiegen. Doch die Schuhwahl ist eine sehr individuelle Angelegeneit. Wer zu Hitzeblasen neigt, mag vielleicht keine Membrane bzw. verzichtet sicher auf wasserdichte Socken. Andere finden eine Membrane, die die Feuchtigkeit von außen abhält, toll. In jedem Fall vorher ausgiebig in den Schuhen trainieren. 

Beim Kauf der Schuhe solltest du schon wissen, in welchen Socken du laufen willst. Denn evtl. brauchst du die Schuhe mind. 1 Größe größer als normal.

Eine sinnvolle Ergänzung für die 300 und 430 Meilen sind sog. Neos Overboots. Die Überschuhe zieht man - wie der Name schon sagt - über die Laufschuhe an. Die Overboots sind wind- und wasserdicht und helfen bei extremen Bedingungen und Stellen mit Wasser auf dem Eis ("Overflow"). Leider kann man die Neo Overboots in Deutschland noch nicht kaufen. Sie können aber in einem Sportgeschäft in Whitehorse bestellt werden (bei Interesse vermitteln wir gerne den Kontakt).

Stirnlampen

Silva Cross Trail 5
  • sehr leichte und bequeme Stirnlampe
  • ausreichend Leuchtkraft
  • separates Batterie-Pack
  • 500 Lumen und max. 130 m Leuchtweite

78 g (Stirnlampe) 152 g (Batterien),

500 Lumen

€ 119,95   
Black Diamond Icon
  • günstige Alternative
  • 500 Lumen und max. 125 m Leuchtweite
  • separates Batterie-Pack

300 g (inkl. Batterien)

€ 99,95  
Petzl Bindi
  • Ersatzstirnlampe für den Notfall
  • verfügt über ein rotes Blinklicht und kann so auch gut für Sichtbarkeit von hinten eingesetzt werden 
  • 200 Lumen
  • Muss allerdings über USB geladen werden
35 g  € 49,95  ******

Tipps zu Stirnlampen

Ein nicht unerheblicher Teil des Rennens findet nachts statt. Das gilt insbesondere für die 300 und 430 Meilen. Da sollte man bei der Stirnlampe keine Kompromisse eingehen. 

Reichweite und Lebensdauer der Batterien sind wichtig. Die Reichweite ist deshalb entscheidend, weil man die reflektierenden Quest-Markierungen dann besser finden kann. Wenn die Batterien länger halten, braucht man weniger Ersatzbatterien und hat damit weniger Gewicht. Obwohl man natürlich auch in den Drop Bags Ersatzbatterien deponieren kann und sollte. 

Eine Ersatzlampe ist ein Muss. Denn es kann immer etwas mit der Hauptstirnlampe passieren. Dann ist es gut für die Nerven, wenn man nicht im Dunkeln unterwegs ist. 

Auch wenn man nachts den Trail ohne Stirnlampe sieht, muss die Stirnlampe an sein. Denn Hundeschlitten-Teams sind lautlos unterwegs und werden sonst nicht vorgewarnt.

Ein separates Batterie-Pack ermöglicht es, dass die Batterien unter der Bekleidung getragen werden. Die Körperwärme sorgt für wesentlich längere Batterielebensdauer.
Lithium-Batterien halten in der Kälte deutlich länger als herkömmliche Batterien.

Teleskopstöcke

Leki Micro Stick Carbon
  • Dank Carbon sehr leicht
  • Faltstock mit Fixlänge und daher sehr zuverlässig
  • verlängerte Griffzone
 192 g/Stock (Größe 120 cm)  € 129,95 ******
Leki Micro Vario Carbon
  • analog Micro Stick Carbon, nur höhenverstellbar
229 g/Stock  € 159,95   ******

Tipps zu Teleskopstöcken

Teleskopstöcke sind beim MYAU eine wertvolle Hilfe. Sowohl bergauf, als auch bergab erleichtern die Stöcke das Gehen erheblich, denn 1) ist es evtl. glatt und 2) hat man ja mit der Pulka noch etwas Gepäck dabei.

Außerem sind die Stöcke nützlich, wenn man den Helfern auf den Schneemobilen signalisieren muss, dass man abseits des Trails ein Biwak eingerichtet hat. Denn die Stöcke kann man dann direkt neben den Trail in den Schnee stecken und ein Band (bekommt jeder Teilnehmer mit den Startunterlagen) daran befestigen.

Trinksysteme

Thermos Thermoflasche Light & Compact
  •  sehr leichte und effiziente 1 Liter Isolierflasche
510 g € 49,95 ******
Esbit Isolierflasche
  • preisgünstige Alternative (1 Liter)
537 g € 21,95  
Nalgene Bottle mit Isolierung
  • noch leichter, aber dafür bleiben die Getränke auch nicht so lange warm; trotzdem eine interessante Ergänzung

183 g (Flasche)

110 g (Isolierung)

€ 9,95 (Flasche)

€ 17,95 (Isolierung)

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Tipps zu Trinksystemen

Wer eine Trinkblase verwendet, muss diese bei den kälteren Temperaturen immer über der 1. Bekleidungsschicht und unter den anderen Schichten tragen.

Am häufigsten gefriert das Mundstück zu. Es sollte daher gut isoliert und nie länger der Kälte ausgesetzt sein.

Den Schlauch bei Bedarf unter der Achselhöhle durchführen und noch zusätzlich isolieren.

Teilnehmer beim MYAU brauchen laut Regeln 3 Liter Volumen in Form von Thermoskannen.

Man kann auch chemische Heatpads an Plastikflaschen anbringen und dann in Kleidung einwickeln. So hält z.B. eine Cola recht lange - natürlich nur, wenn es nicht ganz so kalt ist.

Man darf den Flüssigkeitsbedarf in der Kälte auf keinen Fall unterschätzen. Trinkt man nicht ausreichend, beschleunigt das erheblich die Gefahr von Erfrierungen und Erfrieren. Zahlreiche weitere Probleme können ebenfalls auftreten. Deshalb lieber zu viel Flüssigkeit dabei haben, als zu wenig.

Wer in seine Strategie eingebaut hat, bei Bedarf Schnee zu schmelzen, sollte bedenken, dass es relativ lange dauert, auf diese Weise eine vernünftige Menge Trinkwasser zu erhalten.

Verpflegung

Trek'n Eat
  • gefriergetrocknete Expeditionsmahlzeiten
  • sehr hochwertig

abhängig von Portionsgröße

und Gericht (ab ca. 125 g)

ab € 5,95

(für Hauptgerichte)

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travellunch
  •  gefriergetrocknete Expeditionsmahlzeiten; Alternative zu Trek'n Eat
ab 100 g

ab € 6,25

(für Hauptgerichte)

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Peronin
  • innovative Flüssignahrung - entwickelt für Expeditionen ins ewige Eis
  • gibt es mit Vanille-, Kakao- und Orange-Geschmack
ab 100 g

ab € 4,95

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Tipps zur Verpflegung

Wie bei der Ausrüstung gilt auch hier, dass es sehr wichtig ist, die Verpflegung vorher zu testen. Denn es ist sehr unangenehm, wenn man sich auf eine Zwischenmahlzeit freut und man dann feststellt, dass einem diese überhaupt nicht schmeckt.

Wer schon weiß, dass er unter Belastung enorm viel Essen braucht, sollte nicht zu sehr an Verpflegung sparen. Es gibt zwar beim MYAU tolle Mahlzeiten, aber die Strecken zwischen den Checkpoints sind laaang.

Athleten machen gerne den Fehler, bei einem Rennen enorm viele Gels und Energieriegel zu sich zu nehmen. Das resultiert dann oft in Magenproblemen.

Wer sich größere Snacks (Riegel, Schokolade, etc.) mitnimmt sollte diese vorher schon klein schneiden. Denn die Lebensmittel, die man nicht am Körper trägt, werden hart wie Stein.

Nicht nur bei einem Wüstenlauf ist es gut, wenn die Snacks nicht immer süß sind. Salzige Lebensmittel können einen willkommene Abwechslung sein.

Sonstige

Energizer Lithium-Batterien AAA
  • sind leichter und halten bis zu 7x länger als herkömmliche Alkali z.B. in einem Fotoapparat
  • bei der Verwendung in der Stirnlampe bitte vorher klären, ob die Lampe dafür geeignet ist
21 g (inkl. Verpackung) € 7,95 ****** 
Energizer Lithium-Batterien AA
  • siehe oberhalb
tbc.

€ 7,95

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Silva Ranger S
  • top Kompass für den MYAU und andere Abenteuer
58 g

€ 44,95

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Gerber Bear Grylls Scout
  • leichtes und sehr scharfes Messer
  • einfache Arretierung
62 g € 44,95  
Packtowl UltraLite
  • für die Drop Bags an Checkpoints mit Wasch-/Duschmöglichkeiten
  • es gibt auch die noch leichteren Packtowl Nano (ab 17 g)
ab 15 g 

ab € 12,95

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Sea to Summit Ultra-Sil Trockensack
  • sehr leichte wasserdichte/sanddichte Packsäcke
  • für die Orga im Rucksack
  • auch hier gibt es eine Nano-Version (ab 16 g - 2 Liter)
ab 20 g (1 Liter)  

ab € 9,95

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Sea to Summit Ultra-Sil Packsack
  • extrem leichte Packsäcke mit Kordelzug
ab 10 g  

ab 8,95 €

 
Snowline Chainsen Trail
  • sehr leichte Schneeketten für die Schuhe mit Spikes
  • sehr einfache Befestigung
170 g/Paar (Größe M)

39,90 €

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Tipps/Hinweise zur sonstigen Ausrüstung:

Es gibt immer wieder Athleten, die auch Musik hören. An unübersichtlichen Stellen sollte man darauf allerdings verzichten. Denn man kann eventuell schnell fahrende Schneemobile nicht rechtzeitig hören.

Die einzelnen Packsäcke sollten nicht zu groß sein. Denn meistens ist das, was man braucht ganz unten ...

Spikes oder Steigeisen sind für die 430 Meilen ein Muss, werden jedoch auch für die anderen Distanzen sehr empfohlen. Die vielen kleinen Hügel haben es teilweise in sich.

Oben nicht aufgelistet, aber mittlerweile Pflichtausrüstung: eine Säge für das Beschaffen von Holz für ein Feuer.

Wichtig: Diese Liste ist nicht komplett. Wir freuen uns auf Feedback und nehmen auch gerne Artikel auf, die wir (noch) nicht verkaufen.